In der diesjährig eröffneten Philharmonie Hamburgs ein Konzert zu besuchen schien schon im Vorfeld unmöglich - alle Karten waren längst ausverkauft. Wegen des Hoffnungsschimmers auf Restkarten war ich dennoch an dem Abend gekommen, aber Fehlanzeige! So stand ich vor dem großen Gebäude, eine kräftige, milde Brise wehte von der Elbe her und immer mehr Konzertbesucher verschwanden durch die automatischen Kontrollen. Glücklicherweise kam ich kurz vor knapp doch noch in den Besitz einer Karte, die mir jemand mit einem starken Hustenreiz verkaufte, der Angst hatte, das Konzert zu stören.
Der Abend war also gerettet und ich genoss das Konzert, die Stimmung, die architektonische Glanzleistung und die genialen Blicke.
Nach der Vorstellung konnte ich nicht aufhören, mit dem Handy zu fotografieren. Am nächsten Tag kamen dann die „ordentlichen“ Architekturbilder vom gesamten Bauwerk an die Reihe, mit der Spiegelreflex auf dem Stativ.
Welche Bilder von welcher Kamera stammen, merkt man schon - wenn auch auf den zweiten Blick. So stelle ich hier die beste Leistung von zwei sehr unterschiedlichen Geräten vor. Aus rechtlichen Gründen darf ich die Aufnahmen der Innenarchitektur nicht zeigen.

Philharmonie Hamburg an der Elbe

Blick von der Philharmonie Hamburg an der Elbe

Blick von Blick von der Philharmonie Hamburg an der Elbe

Blick von der Philharmonie Hamburg an der Elbe

Blick von der Philharmonie Hamburg an der Elbe

Blick von der Philharmonie Hamburg an der Elbe

Blick von der Philharmonie Hamburg an der Elbe

Der Eingang der Philharmonie Hamburg

Philharmonie Hamburg an der Elbe

Na gut, so entspannt war nicht der ganze Abend: Bei den Regierungsgebäuden an der Spree wollten mindestens zehn Fotografen gute Plätze - und keine anderen Fotografen samt ihrem Stativ im Bild ;-) Doch irgendwie haben wir uns arrangiert. Später in der Nacht hatte ich die Eingebung, vom Hotelzimmer aus den stark befahrenen Rosenthaler Platz in der Torstraße zu fotografieren. Während der langen Belichtungszeiten genoss ich, quer über´m Bett liegend, einen russischen Musikkanal - so gemütlich wird die Nachtfotografie wohl nie wieder.

Berlin Regierungsviertel und Rosenthaler Platz

Die Bibliothek der University of California in San Diego ist nicht nur das architektonisch auffälligste Gebäude des Campus - und wahrscheinlich der ganzen Stadt! Sie ist auch im Logo der Uni dargestellt. Einige sind der Meinung, dass die Geisel Library einem Raumschiff ähnelt, und der luftige Standort über dem Tal, auf hohen Säulen thronend, liefert den Rahmen zu diesem Bild. Vom Architekten William Pereira in den späten 60er Jahren entworfen, ist der rund 35 Meter hohe Komplex Schaustück des Brutalismus-Architekturstils, charakteristisch durch sein rein geometrisches Erscheinungsbild und den nackten, ungeschönten Beton. In diversen Filmen, TV-Serien, Werbespots oder Romanen spielt die Geisel Library eine Rolle - meist geht es dabei um Science-Fiction. Kein Wunder, diese moderne Hütte der Baba Jaga wirkt ziemlich außerirdisch.


Architekturfotos vom Raumschiff
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok